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PHP-Version und WordPress: Wann Ihre Website ein Update braucht

Kurz gesagt: Läuft Ihre WordPress-Website noch mit PHP 8.1 oder älter, bekommt der Server für diese Version keine Sicherheitsupdates mehr. Für PHP 8.2 enden die Sicherheitsupdates am 31. Dezember 2026. Empfehlenswert ist derzeit PHP 8.3 oder neuer.

Was ist PHP – und warum ist die Version wichtig?

PHP ist die Programmiersprache, in der WordPress geschrieben ist. Sie läuft auf dem Server Ihres Hosters. Jede PHP-Version wird nur eine bestimmte Zeit mit Sicherheitsupdates versorgt. Danach werden neu entdeckte Lücken nicht mehr geschlossen – egal, wie aktuell WordPress selbst ist.

Dazu kommt: Neuere PHP-Versionen sind deutlich schneller. Ein Wechsel bringt oft spürbar kürzere Ladezeiten, ohne dass an der Website selbst etwas geändert wird.

Wie lange wird welche Version unterstützt?

PHP-Version Sicherheitsupdates bis
7.4 28. November 2022 – abgelaufen
8.0 26. November 2023 – abgelaufen
8.1 31. Dezember 2025 – abgelaufen
8.2 31. Dezember 2026
8.3 31. Dezember 2027
8.4 31. Dezember 2028

Quelle: offizielle Übersicht unter php.net/supported-versions.

So finden Sie Ihre PHP-Version heraus

  1. In WordPress: Werkzeuge → Website-Zustand → Bericht → Server. Dort steht die PHP-Version.
  2. Beim Hoster: Im Kundenmenü (z. B. Plesk oder cPanel) unter den PHP-Einstellungen.
  3. Von außen: Manche Server verraten ihre PHP-Version öffentlich. Unser kostenloser Website-Check zeigt Ihnen, ob das bei Ihnen der Fall ist – und ob die Version noch unterstützt wird.

So aktualisieren Sie sicher

Ein PHP-Wechsel ist meist nur ein Klick im Hosting-Menü. Riskant ist er trotzdem, denn ältere Themes und Plugins sind oft nicht mit neuen PHP-Versionen kompatibel. Typische Folge: eine weiße Seite oder eine Fehlermeldung.

Unser Vorgehen:

  1. Vollständiges Backup von Dateien und Datenbank.
  2. WordPress, Plugins und Theme aktualisieren – viele Kompatibilitätsprobleme sind in neueren Versionen längst behoben.
  3. Auf einer Testkopie umstellen (Staging) oder in einem ruhigen Zeitfenster.
  4. Fehlerprotokoll prüfen. Warnungen zeigen, welche Stellen im Code angepasst werden müssen.
  5. Alle wichtigen Seiten und Formulare testen.

Bei einer Website, die wir übernommen haben, fanden wir beim Wechsel von PHP 7.4 auf 8.4 mehrere solche Stellen im individuell programmierten Theme – etwa einen Bildslider, der bei leeren Einträgen durch null teilte. Unter PHP 7 erzeugte das nur eine Warnung, unter PHP 8 bricht die Seite ab. Solche Fehler fallen erst auf, wenn man gezielt danach sucht.

Fazit

Eine veraltete PHP-Version ist ein unsichtbares Risiko: Die Website läuft scheinbar normal, ist aber angreifbar. Prüfen Sie Ihre Version jetzt – und planen Sie den Wechsel, bevor der Support endet.

Möchten Sie das nicht selbst machen? Der PHP-Wechsel ist in unserer Wartung enthalten.